Informations
Die Fortbildung findet unter der authentischen Bedingungen des Wildniscamps statt — also in freier Natur, im Verlauf der Jahreszeiten mit überwiegender Selbstverpflegung und gemeinschaftlichem Kochen. Ein zentraler Bestandteil der Fortbildung ist die Verbindung von Wildnispädagogik mit sozialpädagogischer und (sucht-) präventiver Arbeit. Die im Wildniscamp gemachten Erfahrungen und erworbenen Kenntnisse, werden kontinuierlich reflektiert: in Bezug darauf, an welchen Stellen sie in der Arbeit mit Klient*innen relevant sind, wie sie unterstützend wirken können und auf welche Weise sie praktisch einsetzbar sind.
Durch die Übernachtungen im Wald (Modul 1 und Modul 4) werden grundlegende Basiskompetenzen vermittelt, mit dem Ziel, dass sich die Teilnehmenden am Ende des Lehrgangs sicher zu fühlen, selbts Gruppen im Wald anzuleiten.
- Konzepte der Suchtprävention
- Modelle der Suchtentstehung
- Kernroutinen der Wildnispädagogik
- Leben draussen in der Gemeinschaft
- Elemente von Selbsterfahrung
Ziele
- Inhalte und Methoden aus Suchtprävention und Wildnispädagogik kennen- und anwenden lernen
- Sich mit Gruppen im Wald sicher bewegen können
- Die Anwendung für den eigenen Arbeitsbereich reflektieren
Sich selbst als Teil der natur erleben
Modul 1: Praktische Einführung in die Grundlagen der Wildnispädagogik (32 Stunden)
Modul 2: Tagesveranstaltung: Suchtprävention, Orientierung im Gelände, rechtliche Grundlagen (8 Stunden)
Modul 3: Verbindung mit der Natur; Pflanzen und das Leben in der Wildnis, Vögel, und die Sprache der Natur (8 Stunden)
Modul 4: Ausgesuchte Elemente aus Theorie und Praxis der Wildnispädagogik und der Suchtprävention (32 Stunden)